Gemeinsam. Stärker.

Das Rosenheimer Modell zur Berechnung des Unterhalts nach der Trennung.

Enquetekommission NRW 2017

Auszug aus den bundespolitischen Handlungsempfehlungen der parteiübergreifenden Enquetekommission zu  „Zukunft der Familienpolitik in Nordrhein-Westfalen” vom 16.1.2017, S. 235:

https://www.landtag.nrw.de/Dokumentenservice/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-14000.pdf

Eine partnerschaftliche Aufgaben- und Lastenverteilung wird durch das Wechselmodell ermöglicht. Mittelfristig sollten daher in Bezug auf Sorgerechtsvereinbarungen, die andere Betreuungsmodelle als das Residenzmodell etablieren (z.B. das Wechselmodell), die Folgewirkungen insbesondere für den Betreuungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt geregelt werden.

Sondervotum der FDP-Fraktion: 

Die FDP-Fraktion verfolgt bei Familien, die in Trennung leben, einen erweiterten Ansatz. Von Kindern darf nicht erwartet werden, sich zwischen ihren Eltern entscheiden zu müssen. Die FDP-Fraktion fordert eine stärkere Berücksichtigung der Betreuungspflicht für beide Eltern. Kinder sollen einen Anspruch darauf haben, auch im Trennungsfall mit beiden Eltern zusammen zu leben, idealerweise im regelmäßigen Wechsel (Doppelresidenz/ Wechselmodell).